Aktuelles

 

Spätere News aus 2005


21.12.05: Das Wehr in Bremgarten ist kaputt

Der Welle in Bremgarten geht es schlecht. Laut einem Bericht eines Wasserbau-Ingenieurs hat die Reuss eine bis 5m tiefe Versenkung, einen sogenannten Kolk, in den Flussgrund gewaschen. Das unter Wasser fundamentierte Widerlager auf der nord-östlichen Waffenplatz-Seite droht einzustürzen. Zudem haben sich verschiedene Holzbalken und Armierungseisen frei gearbeitet, so dass ein Schwimmen und Surfen gefährlich ist. Darum will das Kanu-Slalom-Zentrum Bremgarten das Wehr nun sanieren. Wer dabei helfen will oder das Projekt unterstützen will, soll mit André Sieger unter Sieger ät zgz.ch Kontakt aufnehmen.

9.12.05: Tourismus-Studie gibt der Welle grosses Potential

Nun ist sie da, die Diplomarbeit "Stehende Wellen und Surftourismus" von Dania Amman über die Wellenprojekte in Zürich und München. Sie darf veröffentlicht werden, da Dania an der Schule für Internationale Touristik eine Note über einer Fünf erreicht hat. Das Dokument ist 107 Seiten stark und sehr aufschlussreich. Es wurde untersucht, wie viele potentielle Nutzer angesprochen werden können, wie machbar eine Stehende Welle ist und wie gross eine Wertschöpfung sein kann. Nach vielen Interviews und Befragung von hunderten von Sportlern, Anwohnern und Fachleuten kam Amman zum Schluss, dass eine Welle viel Potential hat und solche Projekte früher oder später mit grosser Wahrscheinlichkeit verwirklicht werden. So kann im Alpamare bei München mit der Indoor-Flowrider-Welle pro Jahr über eine Million Euro erwirtschaftet werden. Es ist jedoch wichtig, alle Beteiligten bei der Planung einzubeziehen und auch ein Benutzer-Managment aufzustellen. Wir danken Dania Amman für die umfassende Arbeit und wünschen ihr noch viel Glück auf dem weiteren Weg als Touristikerin. Die Studie kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden (8MB gross, 107 Seiten). Diplomarbeit "Stehende Wellen und Surftourismus"

1.12.05: Postulat, nicht Petition


Am 1. Dezember ist in der Zürisee Zeitung ein Artikel mit dem Titel 'Petition wurde eingereicht' erschienen. Wir möchten darauf hinweisen, dass dies so nicht stimmt. Wir haben (noch) nie eine Petition (=Unterschriftensammlung ohne rechtliche oder demokratische Wirkung) gemacht, sondern es wurde im Gemeinderat von CVP-Fraktionspräsident Gerold Lauber und seinem Parteikollegen Christian Traber ein ' Postulat' eingegeben.

20.11.05: 80m-Springbrunnen in Richterswil im Bau


Eine Fotomontagem, wie die Fontaene (weisser Strich)  zu sehen ist. "Spinnt ihr eigentlich, eine Welle in Zürich? Das macht doch keinen Sinn!", das sind die Reaktionen, die uns regelmässig begegnen. Dass es manchmal ein bisschen einen Weitblick braucht, und dass das Leben nicht so Ernst genommen werden darf, zeigt auch ein anderes Projekt, das auf gutem Wege ist: In der Zürichsee-Gemeinde Richterswil soll eine 80 (sic! In Worten: achtzig) Meter hohe Wasser-Fontaine entstehen. Die Initianten - bestandene, ernsthafte Männer - haben das Millionenprojekt schon fast ganz finanziert. Die Druckleitungen sind im Bau. Viel Glück wünschen wir! Mehr Infos auf www.fontaene.ch .

19.11.05: Surf-Training bei jedem Wetter


Für gute Auflösung hier klicken. Gesehen am 17. November, als auf dem Uetliberg gereade der erste Schnee gefallen war, Lufttemperatur 4 Grad, Wassertemperatur 10 Grad: Ein menschlicher Oberkörper im Zürisee vor dem Lakeside über Mittag. Ist es eine Schaufenster-Puppe? Ist es ein Taucher, der bei den Uferarbeiten des Freibads Tiefenbrunnen hilft? Nein, es war ein Surfer. Denn plötzlich bewegte sich der Kopf und vor ihm tauchte das Surfboard auf, auf welchem er sass und er padelte zufrieden Richtung Tiefenbrunnen davon.
Wer den Surfer kennt, soll ihm doch von der Welle erzählen, und dass er vielleicht bald in Zürich nicht nur paddeln, sondern auch Wellenreiten kann.

8.11.05: Die Welle und der DRS3-Satyriker


Ist es pietätslos, wenn wir eine Welle planen, obwohl der Tsunami vor kaum einem Jahr Tausende von Menschen getötet hat? Nein, findet der Psychologe und Satyriker Peter Schneider und stellt diesen Zusammenhang in seinen satyrischen Vermischten Nachrichten auf DRS3 vom 4. November als absurd dar. Hier noch einmal zu hören als ( .wav-File 0,6MB).

30.10.05: Stand am Iceripper-Snowboardlfohmarkt


Die Ruhe vor dem SturmObwohl es kaum Werbung dafür gab, war er wieder einmal proppenvoll, der Iceripper-Snowboard-Flohmarkt. In die Halle 9 der Züspa in Oerlikon kamen gemäss dem organisierenden Iceripper-Snowboard-Club rund 3500 Personen. Auch für den Verein Stehende Welle war die Veranstaltung ein Erfolg: Mit unserem Stand direkt neben dem Eingang konnten wir rund zwei Dutzend neue Mitglieder werben und knapp 2000 Flyer verteilen. Wir möchten hiermit den Iceripper-Jungs noch einmal danken für den super Standplatz und die Möglichkeit des späten Enrulements. Ist wirklich eine tolle Institution dieser Markt, den es nun seit rund 15 Jahren gibt. Wir kommen das nächste Jahr sicher wieder, sei es als Kunden oder als Verein.

1.10.05: Postulat und Interpellation im Gemeinderat


Tages Anzeiger 1.10.05 S.17 Zusammen mit dem Gemeinderat Gerold Lauber (CVP-Fraktionspräsident) haben wir ein Postulat für den Zürcher Gemeinderat formuliert. Es soll dabei politisch abgeklärt werden, was für Chancen und auch Risiken eine Stehende Welle für die Stadt Zürich hätte punkto Image oder Tourismus. Das Postulat ist am 5. Oktober im Gemeinderat eingeben worden und nun in der politischen Pipeline (oder im Tube :-).
Mit einer Interpellation zusammen mit der SP-Gemeinderätin Christine Seidler wollen wir zusätzlich abklären, weshalb genau das EWZ die Welle bisher abgelehnt hat. Nach unseren Berechnungen ist der Stromproduktions-Verlust durch die Welle maximal 0,2 ProMILLE der EWZ-eigenen Wasser-Stromproduktion und der Imagegewinn wäre hoch. Mehr Infos hier.

21.9.05: Test-Bach gesucht


So sollte der Testbach sein Um mit einer kleinen Version des Wellensacks unter realen Bedingungen zu zeigen, dass die künstliche Welle auch wirklich funktioniert, suchen wir einen passenden Testbach. Wichtiges Kriterium ist, dass er genug Wasser in einer mittleren bis hohen Geschwindigkeit führt. Zudem wäre ideal, wenn muss er in einem Kanal gefasst sein, der 3 bis 7 Meter breit sein sollte und senkrechte Wände aufweisen soll (siehe Bild links). Wenn du irgendwo in den Alpen, oder idealerweise in der Nähe von Zürich einen solchen Bach kennst, wären wir dir sehr dankbar, wenn du uns dies mitteilst auf info ät limmatwave.ch. Wir werden dann mit den zuständigen Behörden Kontakt aufnehmen für allfällige Bewilligungen.

21.9.05: In München ist ein ähnliches Projekt auf gutem Weg


Das Projekt von Tube6 in München Dass auch an andern Orten ähnliche Ideen wachsen, zeigt das Projekt Tube6 in München. Dort hat der Surfer Markus Gruber das Projekt eine künstliche Stehende Welle schon fast vollständig ausgearbeitet. Gruber ist auf gutem Weg: Als Standort wünscht er sich den Platz unter der Wittelsbacher Brücke mitten in München. Dort soll die Isar im Rahmen eines Renaturierungs-Projekts ab dem kommenden Winter umgebaut werden. Mit rund 400'000 Euro würde wohl die Welle zusätzlich zu Buche schlagen. Gruber sucht bereits Sponsoren. Noch fehlen auch Genehmigungen von Freistaat, Stadt, Anwohnern & Co. Doch das alles sieht Gruber gelassen. Im Rahmen eines Stadtverschönerungswettbewerbs wurde "Tube 6" bereits ausgezeichnet. Ein offizielles O.K. der Stadtverantwortlichen und dann auch der freistaatlichen Wasserplaner sollte also eigentlich kein Problem sein. Wir wünschen Markus viel Glück bei der Realisation, auch wenn die Welle für uns meilenweit weg ist. Mehr Infos auf www.Tube6.de .

1.9.05: Generalversammlung des Vereins


Am 20. September hat die Generalversammlung des Vereins Stehende Welle im Clubhaus des Kanu Clubs Zürich an der Schipfe 33 in Zürich statt gefunden. Es hat uns gefreut, einige Mitlieder persönlich kennen zu lernen und wir sind sehr dankbar über deren Inputs, vor allem auch der Kanufahrer.

12.8.05: Limmatwave-T Shirt mit neuem Logo


Limmatwave T-Shirt Endlich sind die Kisten da: Wir haben ein Limmatwave T-Shirt. Es ist blau mit weissen Bündchen und auf der Brust prangt gross das neue Limmatwave-Logo. Weil es uns der T-Shirt und Skatebaord-Produzent Airflow gratis produziert hat, ist auf dem linken Ärmel noch ein kleines Airflow-Signet gedruckt.
Für Vereinsmitglieder kostet das Shirt 25.- plus Porto. Für Nicht-Vereinsmitglieder kostet es 35.- plus Porto. Für Leute, die das Shirt kaufen wollen und gleich auch Mitglied werden wollen, gibt es eine spezielle Aktion: Die Vereinsmitliedschaft (Wert: 10.- SFr) plus das Shirt für nur 30.- Franken. Zugegeben, es ist ein bisschen ein kompliziertes Preis-System. Doch es soll Mitglieder und Neumitglieder belohnen.
Zu bestellen ist es unter pkempf ät bluewin.ch. Das Porto beträgt in der Schweiz 6.- Franken, für Auslandbestellungen auf Anfrage. Um Umtriebe zu vermeiden, wird das Shirt erst nach Zahlungseingang auf PC 87-317963-4 (Bitte Grösse und Mitgliedername auf dem Einzahlungsschein vermerken) verschickt. Das Shirt ist sehr lang geschnitten, so dass auch grosse Menschen die Grösse M tragen können (siehe Bild: Ein 191m-Mensch (85kg) mit der Grösse M).

1.9.05: Hat Bremgarten-Welle durch Hochwasser Schaden genommen?


Nach den starken Hochwassern, von denen Bremgarten sehr betroffen wurde (die Reuss riss die schöne Holzbrücke zum Glück knapp nicht mit), ist die Welle anscheinend stark verändert. Wie uns mitgeteilt wurde, hat sie viel mehr Weisswasser. Ein Aungschein bestätigten dies. Weil wir jedoch keine Erfahrungen haben, wie die Welle nun bei verschiedenen Wasserständen aussieht, möchten Euch bitten, Eure Beobachtungen in unserem Gästebuch (klick auf linke Navigation) zu hinterlassen und mit andern Surfern und Kanuten zu teilen. Bitte gebt zu Euren Beobachtungen jeweils den Wasserstand an. Als Referenzhöhe soll die betonierte Plattform auf dem Inselchen dienen oder halt direkt der Wasserstand abgelesen aus der Internetseite des Wehres Bremgarten .

12.8.05: Wake-Surf-Contest am 28. August


Lets surf! Ohne Leash und ohne Handle. Die Segelschule Veleta veranstaltet am Samstag 28. August eine Wakesurfcontest. Die Qualifikationen beginnen um 8 Uhr, der Final ist um 14 Uhr. Girls und Boys surfen in ihrer seperaten Kategorie. Gestartet wird bei der Badi Kilchberg. Anmelden kann man sich unter info@veleta.ch oder unter 079 468 34 85.

24.6.05: Umfrage: Was bringt die Welle der Stadt Zürich unter dem Aspekt des Tourismus?


In einer Diplomarbeit untersucht die Touristikerin Dania Ammann der Internationalen Fachhochschule für Touristik Zürich die Auswirkungen der Limmatwave auf den Tourismus in Zürich. Bringt die Welle neue Touristen? Von wo kommen sie? Aus dem Ausland oder von Nachbarkantonen? Übernachten sie in Zürich Solche und anderer Fragen sollen geklärt werden.
Dania hat schon 800 (!) Personen gefunden, welche den Fragebogen ausgefüllt haben. Wir möchten uns herzlich bedanken und möchten ihr helfen, dass es Tausend werden. Darum wären wir Dir sehr dankbar, wenn du dir schnell fünf Minuten Zeit nehmen würdest, um die 23 Fragen auszufüllen und uns zurück zu mailen. Du würdest dem Projekt einen grossen Dienst erweisen. Den Fragebogen kannst du als Word-Dokument hier herunterladen. Bitte schick ihn anschliessend an djammann ät hotmail.com zurückschicken. Vielen Dank.

29.5.05: Wake-Surf-Contest am 25. Juni 05


Wake Surf Contest
Am 25. Juni findet beim Wassersport Zentrum Tiefenbrunne WZT ein Wakesurf Contest statt. Wie der Name schon sagt, wird auf einer Heckwelle eines Wakeboard-Bootes gesurft und zwar ohne Zugseil. Interessierte Surfer können sich per Mail anmelden ( info@wakeandski.ch ) anmelden und müssen sich zu einem obligatorischen Ridersmeeting einen Tag zuvor am 24.6.05 um 6 Uhr abends treffen. Zu gewinnen gibts attraktive Preise. Am Freitag 24. und Samstag 25. findet am selben Ort auch noch die jährliche Shake The Lake-Beachparty statt. Mehr Infos gibts auf www.wakeandski.ch .

10.6.05: Vortrag: Die Welle - Eine städtebauliche Flause


Wer Lust hat, live mehr über das Projekt zu erfahren, ist herzlich an den "Flausen"-Abend im Foodplanet am 18. Juni 05 eingeladen. Dort stellen wir neben anderen mehr oder weniger verrückten oder durchführbaren Ideen, die Limmatwave in einem Vortrag vor. Als städtebauliche Flause, das Meer in die Binnenstadt Zürich zu holen, ist sie nach dem Motto "Neue Ideen braucht das Land" am richtigen Ort. Hier kannst du auch mit einem oder mehreren der Initianten persönlich reden. Mehr Infos auf flausen.ch . Wäre schön, dich dort zu sehen.

25.4.05: Mehr Leute haben mehr Einfluss: Verteile Flyer um Neu-Mitglieder zu werben


Je mehr Mitglieder wir haben, desto überzeugender können wir bei der Stadt für die Welle kämpfen. Darum haben wir, damit wir das Projekt bekannt wird, eine Menge Flyer gedruckt. Wenn ihr solche Flyer verteilen wollt, dann könnt sie bei folgenden "Flyerdepots" beigenweise mitnehmen:

Network Skate Shop , Birmensdorferstrasse, gegenüber Eschenmoser Elektronik
Quiksilver Shop , beim Stauffacher viv à vis Helvetia-Bar.
Radical Snowboards , Mythenquai 353, bei der Roten Fabrik.
Beach Mountain Shop , Birmensdorferstrasse.
Beach Mountain Shop , Jelmoli City.

Nehmt gleich genug mit, für alle Bekannte oder weitere Orte, wo ihr sie auflegen wollt. Es gibt sie in zwei grössen: Visitenkarten-Grösse zum Aufbewahren im Portemonnaie und etwas grösser in A6-Format, damit sie auch genug gross sind um nicht unter zu gehen. Wer den Flyer selber ausdrucken will, kann ihn als PDF herunterladen ( Flyer als PDF ).

19.5.05: Die Flussbadi "Unterer Letten" wird renoviert


Das freut alle Schwimmer und könnte für unser Projekt interessant sein: Der Stadtrat hat am 18. Mai 2005 für die Renovation der Frauengarderobe in der Badi Unterer Letten und für einen neuen Kiosk gebundene Ausgaben von 2,1 Millionen Franken und einen Objektkredit von 180'000 Franken beschlossen. Die Badi sei während des Sommers ein äusserst beliebter Treffpunkt, schreibt die Stadt in einem Communiqué. Die einmalige Lage, die spezielle Architektur sowie die vielfältige kulturelle Nutzung für den "Filmfluss", für Lesungen etc. machen das Bad zu einem Magneten weit über das Quartier hinaus.
Das Flussbad Unterer Letten wurde 1909 vom Architekten Friedrich Fissler erbaut und in den folgenden Jahren um- und ausgebaut. Bei den jetzt fälligen Erneuerungsarbeiten soll der Wert der Gesamtanlage als Zeitzeugin erhalten bleiben. Die Stadt Zürich wird die 50-jährige Frauengarderobe innen und aussen instand stellen und das Kioskgebäude von 1910 durch einen zeitgemässen Neubau ersetzen. Das Erdgeschoss der Frauengarderobe wird, soweit möglich, behindertengerecht gestaltet. Die Bauarbeiten werden zwischen September 2005 und April 2006 durchgeführt. Das Freibad ist während der Badesaison geöffnet. Der Stadtrat hat für die Erneuerung rund 2,3 Millionen Franken bewilligt, davon sind 2,1 Millionen Franken gebundene Ausgaben.

25.4.05: Wakeboard-See in Oberhasli vorerst gescheitert


Die Wakeboard-See in Oberhasli (Bericht siehe unten) war auf gutem Wege. Ende Arpil hätte an einer Gemeindeversammlung den Initianten das Baurecht geben werden können. Doch es kam nicht dazu. Die Bauern, die das Land zur Zeit gepachtet haben und die Gegner des Projekts waren in Überzahl ( Artikel im "Zürcher Unterländer" ). Schade, es war ein schönes Projekt. Neue Ideen scheinen es generell schwer zu haben in den Köpfen, nicht nur in Zürich. Wir wünschen dem Initianten Sacha Vuckovic viel Glück und hoffen, dass der See anderswo zu Stande kommt. Mehr Infos gibts auf www.wakeboardlift.ch .

10.4.05: Wave&Wheels auf der Reuss-Welle


Am 10. bis am 12. Juni 2005 wird die Stehende Welle in Bremgarten tüchtig gesurft: Dann nämlich findet dort eine Meisterschaft statt. Der von Quiksilver organisierte Event ist gross: Nicht nur auf Surfboards und in Kayaks messen sich die Besten, sondern auch in den Sportarten Street-Skate, Skate Boarder-Cross, BMX-Velos, Breakdancing und Bobby-Car-Seifenkisten findet über ganz Bremgarten verteilt ein Contest statt. Hier gibts also eine Möglichkeit die Stehende Welle von Bremgarten kennen zu lernen und zu sehen, was Fluss-Surfen überhaupt ist. Der einzige Wehrmutstropfen: Spätestens ab diesem Datum wird die Welle für niemanden ein "Secret Spot" sein und auch Wochentags und frühmorgens überfüllt sein. Ein Grund mehr für eine Welle in Zürich! Mehr Infos zu den Sportarten, den genauen Standort und Anmeldemöglichkeiten gibts auf www.wave-wheels.ch .

30.3.05: Wir bleiben dran


Nachdem die Tsunami-Welle im Indischen Ozean Leid für Millionen von Menschen gebracht hat, haben wir uns entschlossen, das Wellen-Projekt vorübergehen einzustellen. Eines unserer Initianten war direkt betroffen: Marcel befand sich gerade im Westen Sri Lankas und wohnte in einem Haus nur gerade 10 Meter von Meer entfernt. Zum Glück wurde er gewarnt und konnte einige Kilometer ins Landesinnere fliehen. Er kam heil davon, konnte aber wegen zerstörter Telekommunikations-Infrastruktur erst nach einer Woche mit Europa Kontakt aufnehmen. Auch wenn es zynisch klingt: Irgendwie ging das Leben weiter und auch die Idee der Stehenden Welle: Während die Ingenieure Martin Pohl und Laurent Bobay den Wasserfluss um den Wellensack optmiieren, versuchen wir weiter die Zürcher Bevölkerung und Politiker von der Stehenden Welle zu überzeugen.

10.3.05: Eine Software-Firma sponsert Spezial-Software


SimulationAlt Es gibt nur drei Software-Programme, mit welchen der Wasserfluss um unseren wellenerzeugenden Sack dreidimensional simuliert werden kann. Diese Modulationen sind sehr rechenaufwändig und beanspruchen somit viel Zeit. Bis anhin konnten unserer Ingenieure die Berechungen nur in ihren ehemaligen Studienstätten an der ETH Zürich legal durchführen. Nun geht dies viel einfacher: Die Software-Firma CFD Consultants in Deutschland konnte sich für unser Projekt begeistern und hat uns gratis zwei Versionen ihres Aquadynamik-Programmes FLOW-3D zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Nun kann unsere wellenerzeugende Konstruktion, welche im Wasser-Modelkanal schon funktioniert und eine Stehende Welle erzeugt hat, ideal an den Flussuntergrund angepasst werden und die Wasserströme darum herum berechnet werden.


Frühere News aus 2004